Kind gefördert – Mutter überfordert!

Bildschirmfoto 2016-03-23 um 22.20.39Aus „Winterzeit-Lesezeit“ wurde nicht ganz das was ich mir vorgestellt hatte. Winterzeit – „Krank- und Sportzeit“ hat’s wohl eher bei uns getroffen. Skikurs, Husten, Schwimmkurs, Scharlach, Schlittschuhkurs, Schnupfen… so irgenwie war der Lauf der Dinge. Ich bin eigentlich keine „Förder-Förder Mutter“, aber das Alter 5 verlangt doch einiges ab: Schwimmen können ist safe, Skifahren – „in Bayern fahrt jeda Ski“ und der Schlittschuhkurs ging noch so mit.
Ich musste feststellen, dass man mit 5 Jahren schon zu den älteren Damen im Anfänger- Skikurs zählt. Und während ich so im Schnee stand und fror, überlegte ich mir, wie ich damals Skifahren lernte? Irgenwie zwischen den Beinen damalsmeines Vaters in der 80-ger Jethose, jedenfalls ohne Kurs, „wir müssen sparen“ hieß es da immer. Egal, ob ich zum Ballet tendierte, zum Tennis, reiten usw. „nix da, in de Skigymnastik kannst geh“. Das war dann mein wöchentliches Highlight: Skigymnastik im Pfarrheim. Mit dem Schwimmen war es ähnlich, während ich meine Kleine  12 (!!!) mal zum Schwimmkurs bringen musste, meinte ich mich zu erinnern, dass mein Papa im Strandbad am Sonntagnachmittag mal verordnete: „So, jetzt doa ma de Schwimmflügel oba!“. Das wars… Wahrscheinlich nicht ganz, aber es war sicher kein so Brimborium wie heutzutage, wo Mütter UND Väter mit feuchten Augen durch die Glastür der Schwimmhalle schauen, wenn der Nachwuchs sich das Seepferdchen erpaddelt.
Auch mit der Sicherheit war es nicht so weit her, zum Schlittschuhlaufen wurden wir von den Nachbarskinder zum nächsten Teich geschleppt, Skifahren natürlich damals ohne Helm, aber Jet Hose… Cool warens ja schon die Eltern, also keine so Helikopter-Eltern wie wir es geworden sind, dabei denken wir ja, dass wir viel entspannter als die Nachkriegsgeneration sind! Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter die Eisdicke des Teichs vorher überprüfte bevor wie draufmarschierten, musste ja was kochen…

 

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Max Aicher Arena in Inzell

Ich dagegen stehe eine Stunde lang in der noblen Max Aicher Arena in Inzell dabei und schau meinem Kind zu, dass  ihr ja nix passiert und bin so glücklich mit ihr, wenn sie mit roten Backen an mir vorbeizischt.
Auch sehr auffallend, die Rolle der Väter heutzutage bei den sportlichen Aktivitäten. Wie beim Geburtsvorbereitungskurs Pflichtkür „Partnerabend“ kommen die Väter am letzten Skikurstag angereist um den Nachwuchs zu filmen und anzufeuern. Wo mein Vater vor 30 Jahren war..? In der Arbeit oder maximal in der Skihütte, in der Jethose… Einschulung, Laternenumzug, Geburtstag, war nie da, natürlich arbeiten und sparen. Uns fehlte an nichts – nur die Prioritäten waren anders.

Somit schießen wir uns Mütter 2016 oft ins aus und sind überfordert mit dem Fördern, da wir nicht so cool und sparsam sind wie die Generation vor uns, sondern alles mitnehmen zugunsten der Kinder und auch noch mit dabei sind!

Da kann ich  nur ein heißes Bad danach empfehlen, hinter den wunderbaren Badewannenvorhängen von XOXO Arte;) Dann könnt Ihr schön entspannt in  Erinnerungen an Jet Hosen, Seepferdchen und Pfarrheim-Turnen schwelgen… Viel Spaß!

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