Wenn Schicksale ein Gesicht haben…

Ewig habe ich keinen Blogeintrag mehr verfasst, scrollt man sich schon morgens durch die Social Media Kanäle, wie Instagram oder Facebook, wird man mit so viel Infos zugeballert, dass ich so ein Sättigungsgefühl bekomme und mir denke: „Will/soll ich da jetzt auch noch was hinzufügen…?“ Liest man die Schlagzeilen der Nachrichtenseiten, wird man schon direkt immun gegen die grausamen Meldungen. Entweder wird man abgehärtet oder man legt sich schon einen Panzer zu, da man das alles gar nicht mehr verarbeiten kann, wenn man alles Unglück dieser Welt in sich aufsaugt.

Doch die Meldung der Thailändischen Fussballmannschaft hat mich diese Woche verfolgt, wenn man sich als Mutter in diese Situation einfühlt, man machtlos ausgeliefert ist, ob man sein Kind nochmal in die Arme schließen darf oder nicht. Schrecklich!
Dabei dacht ich auch gleich an die tragischen Szenen der Flüchtlingsschiffe im Mittelmeer, Kinder, die dabei ums Leben kommen, Familien, die auseinandergerissen werden. Schiffe, die Italien nicht in Italien anlegen dürfen… Täglich lesen wir diese Nachrichten. Und die Politik ist sich nicht einig, diesen Leuten selbstverständlich zu helfen. Doch zittert die Welt aufmerksam um die Fussballljungs aus Thailand, damit  sie hoffentlich alle so schnell wie möglich befreit werden. Sollten es vielleicht einfach nicht nur „Flüchtlingsboote“ sein, sondern das Boot einer „syrischen Fussballmannschaft“, das im Mittelmeer ums Überleben kämpft? Vielleicht brauchen wir mehr emotionale Verknüpfungen, damit die Politik und die Menschlichkeit empathischer wird?
Es muss was passieren, man darf die Menschen nicht einfach als „Flüchtlinge“ kategorisieren und sich die Menschheit in pro und contra Flüchtlinge spaltet. Es sind alles Menschen, Schicksale – es sind syrische Fussballspieler, Designer, Ärzte, Schüler usw. und es sollte, genau wie bei den Thailändischen Jungs, nicht diskutiert werden, ob ihnen geholfen wird. Keiner kann sich aussuchen in welches Land er geboren wird!

Das war heute eine menschliche Exkursion in dem Blog, die mal sein muss, da die Realität nicht nur „Schöner Wohnen“ ist. Wobei, man darf es natürlich nicht verpassen, gute Energien in die Welt zu bringen, da am Ende des Tages die Lebensfreude und alles was dem Leben Freude bringt, sich positiv auswirkt. Und Menschen, die positiv erfüllt sind, keinen Hass in sich tragen.

In diesem Sinne, ein kleiner Schlenker noch in meine Arbeit, es gibt bald einige neue Designs von XOXO Arte bei Monoqi, JUNIQE und FY zu betrachten. Der dawanda Shop wird geschlossen, evtl. geht es auf einer anderen Plattform weiter…

Man kann nicht viel tun in der großen Weltpolitik, aber man kann sich mit Menschlichkeit auseinandersetzen und empathisch für Leute sein, die nicht das Glück haben, hier geboren zu sein und in Frieden zu leben. Und man kann sich seinen eigenen Mikrokosmos gut und dankbar gestalten um einfach zufrieden zu sein.

 

 

 

 

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Adieu „Live what you love“ – die neuen Family Prints sind da!

family love
Seit einigen Jahren schon verfolge ich in sämtlichen Wohnhäusern, Baumärkten, Zeitschriften Zitate mit „Live what you love“, „Home is where my heart is“ usw.
Man liebt es, sich das Haus idealistisch liebevoll zu gestalten, damit sich für Bewohner und Besucher ein Gefühl von Wärme, Heimat und Geborgenheit verbreitet…
Ich kann es nicht mehr sehen, v.a. sprech ich über unser Haus. Habe schon vor einigen Jahren solche Zitate aus dem Haus eliminiert. „Live what you love“ hing mal in der Küche. Spülmaschine einräumen – ausräumen, Wertstoffe trennen, 3000 Pfannkuchen  pro Quartal – NO – Ich lieb nicht was ich live in der Küche!!! Ich tanz auch nicht in meiner Küche, gemäß nach dem Zitatbild „In meiner Küche wird getanzt!“
Genauso gestaltet mein Designrevier Lebensgefährte (auch schon vor vielen Jahren, jetzt würde er es nicht mehr machen…) eine wunderschöne Schiefertafel mit dem Spruch: „Das Glück kommt gern in ein Haus, wo Freude herrscht“. Idealistisch drapierte ich es an unserem Hauseingang beim Einzug. Doch in diesem Haus bin ich Mutter, Hausfrau und habe mein Büro. Es herrscht nicht immer pure Freude, kann gut und gerne mal explodieren, wenn das Fass mal wieder am überlaufen ist, so laut, dass mir die Nachbarn nicht mehr richtig in die Augen schauen können. Somit wurde auch diese besagte Freude Schiefertafel eliminiert, da sie mit meinen Wutausbrüchen im Hintergrund äußerst unauthentisch wirkte.
ABER man hat doch irgendwie ein schönes Gefühl, wenn irgendwas das mit einem gewissen „Familienspirit“ das Haus schmückt, es strahlt Wärme aus, soll aber nicht zu „cheesy“ sein.
Darum kann man jetzt bei mir XOXO Arte den nigelnagelneuen „Family Print Baum“ bestellen! Einfach nur die Namen der Liebsten angeben, ideal als Geburtstagsgeschenk, Hochzeit, Einzug oder nur so als Mitbringsel.
Das hängt jetzt auch bald bei uns, ich hoffe er muss nicht wieder eliminiert werden, wenn mir meine Mitbewohner mal einen Ast absägen..;)

wir

https://de.dawanda.com/product/114433183-family-print-baum 

Picture frame for photographs

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München, Minga, Munich

Ein „Interior Inspirationstag“

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Wenn es heißt: „Fahr ma am Samstag nach Minga?“ Heißt das für eine daheimarbeitende Traunsteinerin, wir fahren am Samstag quasi nach Paris, Mailand New York! Raus in die große weite Welt. Aber, dass man ja wirklich gar nicht so weit fahren muss, weil München einiges an Inspiration bietet, hat unser Ausflug letzen Samstag gezeigt, hier ein paar Stops falls Ihr auch mal auf der Suche nach „Fashion for Home“ seit:
Apropo da war ma ja auch gleich:

FASHION FOR HOME
http://www.fashionforhome.de/showroom-muenchen

 

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WEISSGLUT Design
http://weissglut-design.de

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ROOM TO DREAM
http://room-to-dream.de/

Sofa+Sentou

BOCONCEPT
http://www.boconcept.com/de-de/

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Designmesse BLICKFANG
Wir hatten Glück, dass diese Messe ausgerechnet an diesem Wochenende im Postpalast stattfand. Viele tolle Aussteller aus den Bereichen Mode, Wohnen und Schmuck
http://www.blickfang.com

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Meine liebste Buchhandlung für Design Bücher
WORTWAHL am Gärtnerplatz

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Möbel haben wir keine gekauft, aber ein paar Kleinigkeiten konnten wir ergattern und in unsere neuen Einkaufstaschen von XOXO Arte packen;)
Erhältlich unter:
https://www.hellosunday.de/artproduct/tasche-gray-rose/
xoxo arte taschen
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Kind gefördert – Mutter überfordert!

Bildschirmfoto 2016-03-23 um 22.20.39Aus „Winterzeit-Lesezeit“ wurde nicht ganz das was ich mir vorgestellt hatte. Winterzeit – „Krank- und Sportzeit“ hat’s wohl eher bei uns getroffen. Skikurs, Husten, Schwimmkurs, Scharlach, Schlittschuhkurs, Schnupfen… so irgenwie war der Lauf der Dinge. Ich bin eigentlich keine „Förder-Förder Mutter“, aber das Alter 5 verlangt doch einiges ab: Schwimmen können ist safe, Skifahren – „in Bayern fahrt jeda Ski“ und der Schlittschuhkurs ging noch so mit.
Ich musste feststellen, dass man mit 5 Jahren schon zu den älteren Damen im Anfänger- Skikurs zählt. Und während ich so im Schnee stand und fror, überlegte ich mir, wie ich damals Skifahren lernte? Irgenwie zwischen den Beinen damalsmeines Vaters in der 80-ger Jethose, jedenfalls ohne Kurs, „wir müssen sparen“ hieß es da immer. Egal, ob ich zum Ballet tendierte, zum Tennis, reiten usw. „nix da, in de Skigymnastik kannst geh“. Das war dann mein wöchentliches Highlight: Skigymnastik im Pfarrheim. Mit dem Schwimmen war es ähnlich, während ich meine Kleine  12 (!!!) mal zum Schwimmkurs bringen musste, meinte ich mich zu erinnern, dass mein Papa im Strandbad am Sonntagnachmittag mal verordnete: „So, jetzt doa ma de Schwimmflügel oba!“. Das wars… Wahrscheinlich nicht ganz, aber es war sicher kein so Brimborium wie heutzutage, wo Mütter UND Väter mit feuchten Augen durch die Glastür der Schwimmhalle schauen, wenn der Nachwuchs sich das Seepferdchen erpaddelt.
Auch mit der Sicherheit war es nicht so weit her, zum Schlittschuhlaufen wurden wir von den Nachbarskinder zum nächsten Teich geschleppt, Skifahren natürlich damals ohne Helm, aber Jet Hose… Cool warens ja schon die Eltern, also keine so Helikopter-Eltern wie wir es geworden sind, dabei denken wir ja, dass wir viel entspannter als die Nachkriegsgeneration sind! Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter die Eisdicke des Teichs vorher überprüfte bevor wie draufmarschierten, musste ja was kochen…

 

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Max Aicher Arena in Inzell

Ich dagegen stehe eine Stunde lang in der noblen Max Aicher Arena in Inzell dabei und schau meinem Kind zu, dass  ihr ja nix passiert und bin so glücklich mit ihr, wenn sie mit roten Backen an mir vorbeizischt.
Auch sehr auffallend, die Rolle der Väter heutzutage bei den sportlichen Aktivitäten. Wie beim Geburtsvorbereitungskurs Pflichtkür „Partnerabend“ kommen die Väter am letzten Skikurstag angereist um den Nachwuchs zu filmen und anzufeuern. Wo mein Vater vor 30 Jahren war..? In der Arbeit oder maximal in der Skihütte, in der Jethose… Einschulung, Laternenumzug, Geburtstag, war nie da, natürlich arbeiten und sparen. Uns fehlte an nichts – nur die Prioritäten waren anders.

Somit schießen wir uns Mütter 2016 oft ins aus und sind überfordert mit dem Fördern, da wir nicht so cool und sparsam sind wie die Generation vor uns, sondern alles mitnehmen zugunsten der Kinder und auch noch mit dabei sind!

Da kann ich  nur ein heißes Bad danach empfehlen, hinter den wunderbaren Badewannenvorhängen von XOXO Arte;) Dann könnt Ihr schön entspannt in  Erinnerungen an Jet Hosen, Seepferdchen und Pfarrheim-Turnen schwelgen… Viel Spaß!

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https://www.juniqe.com/catalogsearch/result?q=xoxo%20arte&product_types=124

 

Winterzeit – Lesezeit

Ich bin ja froh, dass auch in Südostbayern der Winter eingebrochen ist. Bildschirmfoto 2016-01-17 um 20.38.29So gern ich  draußen aktiv bin, so erholsam ist es auch es sich drinnen gemütlich zu machen. Bei schönem Wetter verspüre ich jeden Tag einen Freizeitdruck, das Wetter  „auszunutzen“ – könnte ja wieder schlechter werden. Ganz schlimm im Sommer, auch wenn man schon gar keine Lust mehr hat zum Biergarteln oder an See zu fahren, man muss es NUTZEN…, meint man. Der ungewöhnliche lange, warme und sonnige Herbst hat mir den Rest gegeben. Nicht umsonst halten die Tiere Winterruhe, die Zeit steht still. Auch wenn dunkle Winterabende oft zach lang sind, aber die Natur hat sich schon was gedacht, dass der Mensch zu Ruhe kommt, um dann wieder den Frühling herbeizusehnen. Der Winter ist eingebrochen und mein jährlicher Trott entgegen dem Klimawandel wieder hergestellt. Freu mich jetzt sehr darüber, bis er mich Ende März wieder fix und fertig macht und die abgefuselte Wintergarderobe reif für den Speicher bzw. den Container ist. Für winterliche Couchabende, kann ich derzeit meine absolute Lieblingszeitschrift empfehlen, „ma vie“. Absolut schön gestaltet, lesenswerte Artikel, jede Seite sehr herzlich aber nicht kitschig: http://mavie-mag.de/

Weihnachtsferien

Die Zeit zwischen Weihnachten und Hl.Drei König, für mich eine sehr heilige, stille Zeit. Das Leben nicht von aussen gesteuert, keine Hektik, keine Termine – Zeit für sich, für die Familie und die Natur – erholsam nach dem ganzen Weihnachtstrubel.

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Sonnenuntergang am Chiemsee an Weihnachten

Wie am Ende der großen Ferien fange ich an, mir quasi meine neuen „Schulhefte“ für 2016  zu gestalten in Form von sämtlichen Kalender und Notitzbücher. Noch ganz leer und sauber liegen sie vor mir und jedes Jahr denke ich mir wieder, mit was werden sich die leeren Seite füllen? Auch revolutionär mein Geburtstagskalender, da ich leider gern mal Geburtstage verschwitze.

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Kein Mensch weiß, was am Ende von 2016 drin stehen wird, aber man hat zumindest die Möglichkeit dem Leben eine Richtung zu geben.
Yamile Yemoonyah von http://creativewebbiz.com/blog/
rät: Die „to do-list“ zu filtern in Jahr/Monat/Woche/Tag und pro Tag nur 3 Dinge. Ein guter Ansatz um sich nicht zu verzetteln und nicht Sklave seiner Liste zu werden. Ob das funktioniert, es hört sich auf jeden Fall entspannter an. Wer lieber digital unterwegs ist, für dem gibts auch ein gutes Progamm, um sich gut zu organisieren: https://de.todoist.com/

Auf jeden Fall soll die Planung nicht zu mehr Stress beitragen, so dass man sich nicht noch mehr unter Druck  setzt, sondern sich auf das Wesentliche beschränkt, um die 365 leeren Felder bewusst und dankbar zu geniessen und eigene Träume zu erfüllen. Und wer gar nichts planen will, für den gibts den dekorativen A5 Wandkalender von XOXO Arte;)

ÜBERSICHT
A5 Wandkalender von XOXO Arte

 

Ich wünsche allen ein gesundes, erfülltes und glückliches Jahr 2016.
Und vielen Dank für die Lesezeit von meinem  XOXO Arte Blog, keep follow 2016!;)

 

 

 

Die „PEZ“- Falle einer Frau vor Weihnachten

Gerade kurz vor Weihnachten  lauern die Stressfallen der Frau in jedem Winkel: in der Arbeit, im Haus, im Gesellschaftsleben, in der Steuererklärung – überall ist man (nein, FRAU) gefordert sämtliche Erwartungen zu erfüllen. Und zwar nicht irgendwie, sondern mit den Ansprüchen der eigenen „PEZ“ Falle. Wir werden vor eine große Herausforderung gestellt, oder besser gesagt wir manövrieren uns selbst gern in diese Falle:
PEZ:
1. P
erfektion: Perfekte Aufgabenerfüllung (alles schön, fehlerfrei und schnell)
2. Entspannung: d.h. bei der der perfekten Aufgabenerfüllung, sehr entspannt zu wirken und ein leichtes, wohliges Weihnachtsgefühl dem Kind wenigstens zu vermitteln.
3. Zufriedenheit: Aufgabenlösung zu der eigenen Zufriedenheit bewältigt, man ruht fröhlich in der eigenen Mitte

An Punkt 3. scheitern wir schon mal, da wir zu müde und fertig sind oder zu unzufrieden 1./2. nicht erfüllt zu haben. Auch schließen sich Punkt 1 und 2 bei mir aus, denn perfekte Aufgabenerfüllung in der Hektik vor Weihnachten ist bei mir nicht „entspannt“.

Beispielsweise Plätzchen backen: Vor meinem inneren Auge hab ich Anfang Dezember in der funkelnden Stube schon Plätzchen gebacken mit meinem Kind – wie in der Tchibowerbung – leise Weihnachtsmusik im Hintergrund, wir beide in schön selbstgenähten Schürzen, die Haare zurecht, um harmonisch vor uns hersummend ein schönes Lebkuchenherz nach dem anderen  zu produzieren, die dem Papa liebevoll serviert werden. Oh nein, man sollte das nicht tun, wenn man einen gewissen Film im Kopf hat, aber völlig talent- und nervenfrei ist diesen umzusetzen. Das arme Kind und der arme Mann, völlig entnervt nach der Aktion „Backen wie in der Tchibowerbung“, war der Rest der Familie mit mir durch und beschimpfte mich als „BÖSE HEXE!“ Genauer brauche ich den Backvorgang nicht mehr beschreiben…wüste Beschimpfungen, stundenlanges Küchenputzen, Wuttränen etc… Somit musste ich einsehen, dass im Weihnachtsprogrammpunkt „BACKEN“, schon mal die PEZ Falle mir völlig die Nase abbiss, ich konnte kein entspanntes Weihnachtsgefühl vermitteln und dabei perfekt meine Aufgabe erfüllen. Schuld sind einfach die zu hohen Ansprüche als moderne Mutter. Man hat072.554.665 das Bild der eigenen Mutter im Kopf, die mal schnell am Nachmittag 18 Sorten raus geblasen hat und im Anschluss noch für die Familie kochte. Gut die Stimmung war auch nicht immer prickelnd, aber sie schaffte es nicht nur „Easy Backen mit Enie“, sondern zauberte 18 „Haute Couture“ – Plätzchen.

Aber wann ist das passiert? Wann schlich sich diese PEZ Falle in mein Leben? Früher war mir das doch auch sch…egal, ob Plätzchen oder nicht. In meine Singlewohnung gab es viel Prosecco aber keine Deko. Doch irgendwann kam diese Verantwortung, als Mutter für Weihnachten verantwortlich zu sein und sein Erbe weiter zu geben, aber ich kann es nicht… wie werden wir wieder weniger Mutter Beimer dafür mehr Ennie?

Gäbe es da nicht das ausgleichende Element in der Familie: den Mann. Ich kann es ja nicht pauschalisieren, aber ich kenn keinen Mann der in der Vorweihnachtszeit im privaten Bereich in die PEZ-Falle tappt. Und warum nicht? Keine Ansprüche bzw. auch keine Ansprüche an Perfektion für Deko und Co. So tragen sie schon mal wesentlich zu Punkt 2 bei. Mich würde ja interessieren wie es aussehen würde, wenn ein Vater allein komplett für Kindergeburtstage und Weihnachten verantwortlich wären? Wahrscheinlich kahl, Chips statt Plätzchen und die Luftschlangen würden das ganze Jahr runhängen. Doch eines wäre sicher, die Kinder wären glücklich, entspannt und alles wäre perfekt! Gäbe es da nicht diese weiblichen Ansprüche, die einfach viel Arbeit machen. Aber auch mit 36 erinner ich mich gern an jede Plätzchensorte meiner Mama dankbar zurück… Man muss einfach einen „Easy Backen mit Enie“ in jedem Lebensbereich finden, um nicht als „böse Hexe!“ beschimpft zu werden und glücklich die Punkte 1./2. 3. zu erfüllen.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine liebevolle uninszinierte Weihnachtszeit, cool bleiben (werden)!

Und wenn jemand noch „Easy Geschenke“ braucht, schlenkert doch in meinem Shop vorbei, da haben sich schon einige „Weihnachtsbestseller“ rauskristallisiert:
http://de.dawanda.com/shop/xoxo-arte
weihnachtsbestseller